Mittwoch 24.10.2004
Aufstehen um 8 Uhr, um noch etwas für das um 10.30 Uhr anstehende Gruppenmeeting in International Marketing zu recherchieren. Wir haben die Aufgabe einen Bericht über Carrefour (französischer Discounter) und den Eintritt in den Chinesischen Markt zu schreien. Meine Aufgabe ist etwas über den Marketing-Mix zu finden, was aber nicht so einfach ist. Danach dann das Meeting und die Vorlesung. Etwas essen drüben in der ‚Metropolis-Mall’ und zurück nach Hause.
Es stand wieder an Bilder zu sortieren und jetzt im Nachhinein betrachtet war Japan noch viel schöner! Beim ansehen der Bilder kommen die ganzen Situationen wieder hoch und mich packt das Fernweh. 6 Tage sind viel zu kurz … aber ich glaube ich hab mein Bestes gegeben und viel rausgeholt! Anfangs war es eine Umstellung, da die Leute dort noch mal anderst sind als hier in Hong Kong. Mit Abstand betrachtet finde ich die Japaner aber netter und hilfsbereiter als hier und in Mainland China. Sie sprechen zwar nicht so gut und soviel Englisch aber sie hören dir immer zu und wollen dir helfen. Es gab viele Situationen, in denen sie auch einfach auf uns zu kamen und gefragt haben ob sie und helfen können. Die ganze Atmosphäre war auch nicht so hektisch … wie gesagt, ich hab den Eindruck die Menschen in Japan sind einfach etwas „cooler“. Und die Frauen sind auch hübscher ;)
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Mid-Term, da war doch was ...
Dienstag 23.10.2007
Heute stand mein erstes „Mid-Term-Exam“ in „English for Engineering Students” an. Aufgabe war eine Produktbeschreibung anhand einer Liste mit Features zu schreiben und einen Teil eines Berichtes mit einer Auswertungstabelle eines Fragebogens. Mal sehn was es wird! Außerdem war es mal wieder Zeit Wäsche zu waschen und mich nach meinen nächsten Reiseziel umzusehen.
Heute stand mein erstes „Mid-Term-Exam“ in „English for Engineering Students” an. Aufgabe war eine Produktbeschreibung anhand einer Liste mit Features zu schreiben und einen Teil eines Berichtes mit einer Auswertungstabelle eines Fragebogens. Mal sehn was es wird! Außerdem war es mal wieder Zeit Wäsche zu waschen und mich nach meinen nächsten Reiseziel umzusehen.
Alles hat ein Ende
Montag 22.10.2007
Der Rückflug war auf 11.15 Uhr terminiert und wir hatten unsere Plätze bereits am Samstag so reserviert, dass wir um 9 Uhr am Flughafen sind. Diesmal pünktlich um 7 Uhr trafen wir uns (fast komplett) zum Frühstück. Nach dem Essen zur Subway von ‚Namba’ nach ‚Tennoji’ und dort mit dem KANSAI-Express zum Kansai Airport Osaka. Gepäck eingecheckt, ein Post Office gesucht und zur Passkontrolle. Abflug war an Gate 4, was ich aber nicht wusste war, dass das Schild „4“ bedeutete, dass ich mit einer Bahn zum Gate 4 gebracht werde. Lily und ich wollten noch unsere Münzen loswerden, was bei ihr aber etwas länger dauerte. Es wurde dann noch sehr knapp, aber wir waren nicht die Letzten (laut Durchsage mussten wir noch auf 3 Passagiere warten). Was ebenfalls nirgends geschrieben war, war dass wir einen Zwischenstopp in Taipei (Taiwan) hatten. Ich hatte das Glück am Fenster zu sitzen (B wie Betz) und hatte beste Sicht über das Triebwerk zu den Wolken. Ich habe mich dazu entschlossen die Stunde im Flugzeug zu bleiben und zu schlafen. Mit schlafen war aber nicht so viel, da die mit 20 Mann das Flugzeug wieder hergerichtet haben. Um 16.30 Uhr kamen wir dann am Flughafen ‚Chek lao Kok’ in Hong Kong an. Dank des Visums darf ich durch die Passkontrolle „Hong Kong Local“ gehen und hab somit mindestens 15 Minuten Gespart. Nachdem dann alle endlich ihr Gepäck hatten ging es zum Bus A21 und zurück nach ‚Hung Hom’. Die Fahrt dauerte diesmal über eine Stunde und ich hatte Zeit viele Bilder vom Weg in die Stadt hinein zu machen. Gegen halb sieben war ich dann in meinem Zimmer. Als ich dann anfing die Bilder von Japan von der Kamera zu laden fiel mir auf, dass es verdammt lange geht. Als ich dann sah, dass es über 1300 Bilder und 5 Videos waren (knappe 4GB) war alles klar. Da mein Speicherplatz bei Picasa nicht unbegrenzt ist, hab ich mal etwas mehr als 400 Bilder für euch hochgeladen.
Einfach wieder auf Meine Hong Kong Bilder klicken.
Ein wunderbarer Tag in Osaka
Sonntag 21.10.2007
Für Sonntag hatten wir ausgemacht, dass jeder seine „Ding“ macht (wurde auch mal Zeit). Die Mädels gingen zum Kimono anprobieren, in ein Onzen (Thermalbad) und zum einkaufen. Kevin und ich gingen früh morgens noch mal zurück nach Kyoto, um den ‚To-ji’ Holztempel zu sehen. Er ist gerade mal 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof weg. Wir hatten Glück, denn an jedem 21ten des Monats gibt es dort einen großen (Floh)Markt. „Viel Gruscht halt!“. Die zweite Reise nach Kyoto hat sich nach dem bezahlen schon gelohnt. Der Garten um den Tempel ist so was von schön und der blaue Himmel dazu verhalf mir wieder zu „Postkartenmotiven“. Das Wasser, die Bäume, die Fische und Schildkröten an einem sonnigen Tag mit blauem Himmel … ich träume jetzt noch davon. Im Garten haben wir dann auch wieder 2 Meikos gesehen (Geisha in Ausbildung). Das Motiv passt! Nachdem Kevin und ich alles fotografiert hatten gingen wir zurück zum Bahnhof. Es war dann genau 19 Uhr und die Läden öffneten. Ich nutzte die Chance und suchte nach einem Ersatzakku für meine Kamera. Ich fand sie dann auch, aber in 4 stöckigen Elektronikmarkt neben dem Bahnhof. Zurück in Osaka haben wir uns einen Stadtplan und eine Subway-Tageskarte geholt (die hat sich so was von gelohnt). Jetzt ging der „anstrengende Teil“ los. Soviel in Osaka mitnehmen wie es geht! Der erste Weg führte uns zum ‚Sky Building’ in Umeda. Das Gebäude war uns aber zu weit von der Haltestelle weg und so haben wir nur Bilder aus der „Ferne“ gemacht. Die Füße begannen schon zu brennen aber wir waren noch lange nicht fertig. Shitennō-ji, der Tempel in Osaka war die nächste Anlaufstelle. Der Tempel ist eigentlich nichts besonderes, aber die Atmosphäre dort hat mir am besten gefallen. Es war alles so ruhig und friedlich, keine Spur von Hektik … wieder etwas von dem leckeren Essen am Straßenrand kosten und weiter geht es zum ‚Osaka Castle’ (nicht Takeshis Castle!). Dieser Ort (das Motiv) hat mir persönlich am besten gefallen. Die hohen Steinmauern als Schutzwall, der massive Steinsockel und dann das wunderschöne Schloss oben drauf … einfach nur schön. Die Aussicht über Osaka von dem Wall aus ist ebenfalls traumhaft und da gerade die Sonne vor dem untergehen war konnte man schon anfangen zu träumen (Wie in nem schnulzigen Hollywoodfilm). Die letzte gemeinsame Station mit Kevin war dann noch das Riesenrad in unmittelbarer Nähe unseres Hotels. Wie wir feststellten war der Eingang zum Rad in unserem 24 Stunden Kaufhaus (das sieht man halt nie, wenn man immer erst nach Mitternacht einkaufen geht). Mein Weg führte mich noch in ein 9 Stockwerke hohes Gebäude, in dem man nur Sportartikel kaufen kann. Jede Ebene hat ein Thema (Fußball, Baseball, Tennis, Beach sports, Outdoor, Wintersport, …). Ich glaub ich hab mich gefühlt wie „Alice im Wunderland“ und an den „SALE“ Keiderständern wurde ich dann auch noch fündig. Jetzt hatte ich mir noch in den Kopf gesetzt, den Tsūtenkaku (Turm in Osaka) anzusehen. Noch etwas mit der Subway rumgedüst und Bilder von dem Turm und dem Haus mit ner Achterban drum herum gemacht … und ab zurück nach Namba. Dort hab ich mich dann etwas verlaufen, aber mit der Subway findet man immer wieder zurück! Als ich dann endlich im Bett lag (1.35 Uhr) kam ich mir vor, als ob ich quer durch Japan gelaufen wäre. Dementsprechend schnell fielen die Augen auch zu.
Kyoto ... zum träumen schön
Samstag 20.10.2007
Heute stand ein Ausflug nach Kyoto an. Diese Stadt würde ich jedem Japanreisenden ans Herzen legen. Hier sieht man noch einiges von der „alten“ Tradition gepaart mit dem modernen Japan. Es hat mir dort sehr gut gefallen! Aber von Anfang an:
Es ging morgens gegen 9 Uhr wieder los zur Station ‚Namba’. Hier wieder ins Ticket Office und die Plätze reserviert. Es gibt 4 Arten mit dem Zug nach Kyoto zu kommen a) Shinkansen b) Super Rapid Express c) Rapid Express d) Express. Hin sind wir mit dem Express gefahren der dann etwa 45 gebraucht hat. Im Zug wieder etwas die Augen schonen und schwups waren wir auch schon in Kyoto. Im LonelyPlanet steht als erstes Highlight wenn man ankommt gleich der Bahnhof von Kyoto … und das nicht umsonst. Der ist echt klasse und übersichtlich. Es gibt viele Einkaufsmöglichkeiten und die Architektur ist sehr modern und schön (find ich). Um auf die Aussichtsplattform zu kommen geht es dann über Rolltreppen 15 Stockwerke nach oben. Da das Wetter herrlich war hatten wir auch eine Top Aussicht. Gleich neben dem Bahnhof steht der Kyoto Tower. Wenn man auf dem Tokyo Tower war nichts Besonderes. Bei den Einheimischen ist er auch nicht sonderlich beliebt, da sie ihn als „Verschandelung“ der alten Traditionen halten. Wie fast immer ging der erste Weg ins Tourist Office um einen Stadtplan zu holen und uns nach Bus und Bahnlinien zu erkundigen. Mit dem Bus 250 von der Haltestelle B2 ging es dann in Richtung Kinkaku-ji (Goldener Tempel). Die Busfahrt ging fast eine Stunde und den Ausstieg hätten wir fast verschlafen. Zum ersten mal war der Weg zum Eingang richtig gut ausgeschildert. Wäre hier aber nicht nötig gewesen, da man einfach nur dem Menschenstrom folgen muss. Wie immer ein großes Eingangstor und ein schöner Garten mit vereinzelten kleinen Häusern. Nach dem wir bezahlt hatten ging es über einen Kiesweg direkt hin zum „Goldenen Tempel“. Der erste Anblick war schon umwerfend (der zweite auch!). Mitten auf dem See ein Tempel komplett in Gold! Ist erst mal schwer dort einen Platz zu finden, um ihn zu fotografieren, ohne das andere Leute auf dem Bild sind. Mit Geduld geht aber alles und so ging das „sich gegenseitig fotografieren“ los. Nachdem jede Seite abgelichtet war ging es auf dem Rundkurs weiter durch den Garten. Sehr schön, mit vielen Bäumen, viel Wasser und schönen Postkartenmotiven wie die Treppe oder die Mauer… Einziger Wehmutstropfen war, dass es genau in der Zeit in der wir uns am Kinkaku-ji aufhielten, die Wolken vor der Sonne waren. Es ist krass, wie die Atmosphäre an den Tempeln einen dazu verleiten Souvenirs zu kaufen. Ich konnte mich aber beherrschen. Nach dem Goldenen Tempel stand der ‚Nishiki Market’ auf der Liste. Ein ellen-langer Markt mit frischem Fisch, Obst, Gemüse und jeder Menge Leckereien. Der Markt ist Täglich von 6 – 18 Uhr und über 1 Kilometer lang. Im Anschluss befinden sich dann die ganzen Shoppingzentren in die man nach Marktschluss dann rein gezogen wird. Sehr schön dort und wieder einmal köstliches Essen (frittierte Krabben am Stiel, süßer Bun, Lachs- und Thunfisch- Sashimi, mit Reis, Käse und Ei gefüllte „Omeletts“, etc.). Nachdem die Mädels eingekauft hatten ging es weiter nach Gion. Dort sieht man dann die sehr traditionellen Restaurants in kleinen Gassen und es hieß ein Stück der „alten“ Kultur. Sehr schön dort und wir hatten auch das Glück einige Geishas dort zu sehen (mal mehr, mal weniger Original). Zurück konnten wir dann den Super Rapid Express nehmen, der uns in 28 Minuten wieder zur Station ‚Shin-Osaka’ brachte (an der wir fast immer ankamen) und von dort kannten wir den Weg ja mit der letzten Subway nach ‚Namba’.
Fuji-san und Osaka by Train
Freitag 19.10.2007
Tags zuvor einigten wir uns darauf, den 3ten Tag etwas im Zug herum zu reisen. Da bot es sich gerade an, zum Mount Fuji zu gehen. Um 10 Uhr mussten wir ja spätestens aus dem Hotel raus sein. Wir wollten aber keine Zeit verschwenden und sind um 9 Uhr los. Im Ticket Office haben wir dann die Plätze für den Zug nach Otsuki und zurück reserviert, sowie unsere Plätze im Shinkansen NARITA von Tokio nach Osaka. Es dauerte seine Zeit, bis wir denen am Schalter erklärt haben was wir vor hatten und dann noch die Züge so zu buchen, dass wir auch immer den nachfolgenden Zug erreichen. Die Deadline war dann auf 20.06 Uhr gesetzt, denn dort fuhr der letzte NARITA-Express nach Osaka. Von der Zeit die wir in Kawaguchiko nahe des Mt. Juji verbringen konnten war diese Reise eher ein Witz, aber die Fahrt dort hin alleine war den Aufwand schon wert! Wir haben dann zuerst unsere Koffer im Bahnhof von Shinjuku eingeschlossen (was uns dann fast zum Verhängnis wurde – später mehr). Der Zug von Shinjuku nach Otsuki war mit unserm Rail Pass abgedeckt. Von Otsuki nach Kawaguchiko mussten wir bezahlen (private Strecke). Jede fahrt dauerte rund eine Stunde und um 13.35 Uhr waren wir dann auch dort. Je weiter wir uns von Tokio weg bewegten, desto bewölkter wurde es auch. Die Chancen ‚Fuji-san’ zu sehen waren also gering. Wir hatten 3 Stunden Zeit, uns in dem kleinen Ort etwas umzusehen. Klar hat man gleich gemerkt, dass alles auf Touristen und Wanderer/Bergsteiger ausgerichtet ist. Für einen Bus zum Berg reichte die Zeit nicht und so haben wir uns auf den Weg zu einer kleinen Aussichtsplattform gemacht. Dorthin führte eine kleine Seilbahn, die vom Wasser aus startete und uns zu einer Aussichtsplattform brachte. Mittlerweile hat es auch zu Regnen angefangen und es war richtig kalt. Nichts desto trotz sind wir hoch und haben uns die „Wolken“ angesehen. Ich kann nur schätzen, wo der Mt. Fuji steht, gesehen hab ich ihn nur auf den Bildern und all den Souvenirs die sie dort verkaufen. Wieder unten angekommen sind wir dann in einen Laden, in dem sie Nachspeisen verkaufen (die gibt es in Japan auch überall). Das sah richtig gut aus was sie da hatten und da wir nicht in den Regen wollten und es dort sehr gemütlich war haben wir unsere Süßigkeiten gleich im Laden gegessen. Keine 2 Minuten später brachte uns die Verkäuferin noch Grünen Tee und Stühle. Das fand ich sinnbildlich für Japan, denn die Leute dort sind sehr sehr nett und immer hilfsbereit (so hab ich sie erlebt)! Zurück am Bahnhof lösten wir unser Rückfahrtticket, denn um 18.01 Uhr waren unsere Sitze im Zug reserviert. Leider hatte der Zug etwas Verspätung (was nicht der Regelfall ist wie in Deutschland). Der Puffer sollte aber groß genug sein. Jetzt kamen wir in Shinjuku an und ich hatte im Bahnhof total die Orientierung verloren. Wir konnten die Schließfächer nicht mehr finden. Wie sich im Nachhinein herausstellte sind wir in Terminal 2 angekommen und unser Gepäck war auf der komplett anderen Seite. Gefragt und gefunden, dann auf zur nächsten Bahn zur Tokyo-Station, wo ja unser Shinkansen abfährt. Ich hab mich schon am leeren Bahnsteig stehen sehen, aber dank unserer Sprinterqualitäten hat es noch auf die Sekunde genau gereicht. Auf den 3 Stunden Fahrt wurde wieder etwas Schlaf reingeholt und was mich verwundert hat war, dass sobald wir nie eine Station „verschlafen“ haben. Denn immer, wenn wir in einem Zug oder Bus saßen fielen allen vieren die Augen zu. Da ich aber von Natur aus ein „Schisser“ bin war ich immer der, der die anderen weckte und selber nicht wirklich schlief. Ankunft in Osaka war dann 23.13 Uhr und mit der U-Bahn nach Namba. Diesmal waren wir schlauer und wollten gleich in ein Taxi steigen, um ins Hotel zu kommen. Nur blöd, dass dort keine Taxis hin fahren können. Trotzdem gefunden, eingecheckt und ausgepackt und hungrig. Auf dem Weg zum Hotel sind wir an einem Stand vorbei gekommen, an dem es richtig gut gerochen hat. Dorthin sind wir dann zurück. Es gab Nudeln in Suppe mit viel oder wenig Fleisch. Cool war, dass einfach an einem Automaten ein Ticket gekauft werden musste. Auf der Theke standen dann Schüsseln mit würzigen“ Zusätzen, was dem ganzen dann noch etwas mehr Würze verlieh. Auch wieder sehr lecker, wie eigentlich alles in Japan ;) Direkt neben unserem Hotel war dann auch ein Kaufhaus, das 24 Stunden geöffnet hat. Da gibt es au 7 Stockwerken, alles was man so brauchen könnt (Kleidung, Essen, Hygieneartikel, Elektronik, etc.). Zwischenzeitlich war es auch wieder 3 Uhr und Zeit fürs Bett.
Dienstag, 23. Oktober 2007
Wow ist Tokyo groß!
Donnerstag 18.10.2007
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ heißt es! Naja, 8 Uhr ist nicht wirklich früh aber auch „nur“ 5 Stunden Schlaf. Auf dem Programm für heute stand „TOKIO“. Nach dem ausgibigen Frühstück am umfangreichen Buffet ging es dann los zum Fischmarkt. Als wir dort um 10.30 Uhr ankamen, war das Meiste schon gelaufen. War aber trotzdem shn zu sehen, wie viel Fisch sich so auf einem Haufen tummeln kann. Das Ding ist riesengroß und nicht umsonst der größte Fischmarkt der Welt. Nach dem Markt machten wir uns auf zum Eifelturm in Tokio. Hier heißt der nur „Tokyo Tower“ und ist 332m hoch. Zuvor sind wir aber noch am „Imperial Garden“ vorbeigelaufen und haben einige schöne Bilder von außen geknipst. Da der Tokyo Tower so hoch ist, hab ich mich ganz schön verschätzt und hab den Vorschlag gemacht dort hin zu laufen. War ein schöner, aber langer Spaziergang. Als wir dann da waren haben wir uns auch den Blick von Plattform 1 (150m) und Plattform 2 (250m) gegönnt. Ich muss schon sagen, Tokio ist noch größer als ich dachte. Ein toller Ausblick und das passende Wetter dazu. Nach diesem Höhenflug sind wir dann wieder zurück auf dem Grund und weiter nach Shibuja. Dort konnten wir dann Jessie’s Wunsch erfüllen: SHOPPING. Shibuja ist klasse und so wie ich es mir vorgestellt habe. Die riesige Kreuzung, und wenn die Ampel auf grün springt dann sieht man vor lauter Menschen keine Straße mehr. Sehr nett dieses Treiben zu beobachten und sich auch das ein oder andere Mal ins Getümmel zu schmeißen. Nach all diesen Eindrücken war dann der Hunger groß. Und was isst man wenn man in Japan ist?! Ganz klar, Sushi! Auch diesmal wieder sau lecker und um eine Klasse besser, als in Hong Kong. Wir hatten Glück und es war „Happy Hour“ und jeder Teller kostete „nur“ 120 Yen (ca 0,84 € pro Teller). Shopping in Tokio war nicht so mein Ding, denn die Preise in den Geschäften sind enorm hoch. Auch die Art der Klamotten ist anders. Die Leute (vor allem die zwischen 15 – 35) sehen alle aus, als ob sie grade von einem Fotoshooting für ein Modemagazin kommen. Immer topp gestylt und gut gekleidet. Egal ob lässig, elegant oder sportlich. Die Frisur sitzt und die Kleidung sieht gut aus. Bei den Männern liegt der Fokus klar auf der Frisur und den Schuhen. Bei Frauen können Röcke und Hosen nie kurz genug sein und dazu trägt Sie Stiefel oder High Hels. Wie gesagt, ich dachte die gehen oder kommen zum Fototermin für Armani, Gucci, Adidas, etc.
Was ich dann wieder cool fand war, dass es in Japan Schuhmodelle gibt, die ich in Deutschland/Hong Kong noch nie gesehen habe. Auch die Adidas Klamotten sind anders. Da gibt es echt schöne Sachen, aber leider auch sehr teuer.
Im LonelyPlanet (Reiseführer) stand auch, dass man abends mal duch Roppongi laufen soll, um sich das Nachtleben von Tokio anzusehen. Ist echt interessant zu sehen und Roppongi ist echt gut „ausgeleuchtet“. Uns wurde dann der Club „GasPanic“ empfohlen, war sehr nett dort aber ich war so was von müde … Mit dem Taxi ging es dann zurück und um 3.00 Uhr war ich dann auch schon im Bett.
Japan ich komme!
Mittwoch 17.10.2007
Treffpunkt 5 Uhr am Ausgang, damit wir rechtzeitig zum 5.30 Uhr Bus zum Flughafen kommen. Wie immer 10 Minuten Verspätung, die hab ich aber mit eingerechnet. Wenig Schlaf und voll bepackt ging es dann auf zum Flughafen. Nach 60 Minuten Bus fahren sind wir dann auch am Flughafen angekommen, einchecken und ab nach Tokio. Wir sind mit Verspätung los, waren aber früher da (knappe 5 Stunden Flug). Am Flughafen haben wir unsere „Coupons“ dann für den JR Rail Pass (JR = Japan Railway) eingelöst und sind mit dem Narita-Express vom Flughafen Narita nach Tokio gefahren (1 Stunde). Mein erster Eindruck von Japan war: „Kalt hier!“ …und ich hab überwiegend T-Shirts eingepackt. Im Vergleich zu Hong Kong ist es in Japan echt kühl … aber ich hatte ja eine (dünne) Jacke mit dabei.
Tokio ist ziemlich riesig und das Netzt der öffentlichen Verkehrsmittel ist sehr verwirrend (der erste Blick darauf erinnert an „abstrakte Kunst“). Es war nicht immer einfach, den richtigen Weg zu finden (was nicht unbedingt immer auf den komplizierten Plan zurückzuführen war). Unser Hotel in Tokio war das Hotel LISTER SHINJUKU in Shinjuku. Eine schwere Geburt das Ding zu finden, aber wir haben es gefunden! Abends sind wir dann noch durch Shinjuku spaziert und haben was zu Abend gegessen. Das war so was von lecker, ich träume jetzt noch davon. Was einem schnell auffiel war, dass unser Hotel in der unmittelbaren Nähe des „Rotlichtviertels“ war. Überall große schwarze Männer die einen in ein Etablissement lotsen wollten. Das geht einem mit der Zeit ganz schön auf den Geist. Nach dem ganzen Reisestress war ich dann auch recht müde. Ab in das schicke Nachthemd und Augen zu …
Montag, 15. Oktober 2007
Seaside Camp in Sai Kung
Samstag 13.10.2007 und Sonntag 14.10.2007
...zum Glück habe ich nicht abgesagt!
Am Samstagmorgen um 9.30 Uhr ging es an der PolyU los. Von dort sind wir dann mit dem Bus in die 'New Territories' gefahren. Gruppenweise gingen wir dann zum Mittagessen und zum Einkaufen für das BBQ (Grillen) am Abend. Ich muss vorweg sagen, dass es ein ERLEBNIS war, mit den Chinesen zu zelten. Ich war richtig froh, dass die anderen 5 Deutsch sprechen konnten, um mich mit ihnen über die "Verhaltensweisen des Chinesen" austauschen zu können. Ohne das irgendwie böse zu meinen (und missverstanden zu werden) muss ich sagen, dass diese Einkindpolitik in Mainland von mir nicht gutgeheißen wird. Viele dieser Mainland Chinesen haben zum ersten Mal in einem Zelt geschlafen oder haben selbst ein Feuer gemacht. Wir hatten extra einen "Guide" dabei, der SIE instruierte, wie das Zelt aufgebaut wird (ein Iglu!) und der für alle Holz gesucht und zerhackt hat. Ich fand das schon etwas befremdend ... dies sollte aber nicht das letzte gewesen sein. Es fing schon an beim Einkaufen. Wir hatten ein Budget von 120 HK$ pro Person und die haben mal fleißig angefangen zu kaufen und sinnlose Sachen in den Wagen zu laden. Als es dann an der Kasse schon schnell dem Gesamtbetrag unserer Gruppe entgegen ging wurde auf einmal angefangen auszusortieren. Ich hab da schon zu Bernadette gesagt, dass soviel Fleisch keiner essen kann. Auf meine Frage hin, wie wir denn das Zeug alles zum Strand bringen, hieß es nur: "I think we have to carry it!" Ich muss dazu sagen, dass ich dort noch nicht wusste, dass es ein 40 minütiger Fußmarsch auf einem betonierten Weg immer schön berg auf und ab werden würde. Diesen ganzen Weg habe ich zwei 5 Liter Wasserkanister und ein Zelt geschleppt (+ mein Gepäck). (Als kleiner Hinweis, Franz hatte eine Plastiktüte mit einigen unseren Fleischpaketen in der Hand und seinen Rucksack auf dem Buckel).
Mit mir im Camp waren Felix, Johannes, Rieke, Candice (Deutschland) und Bernadette (Österreich). Die sind alle super und wir haben unser eigenes "Ding" gemacht, sobald es wieder anfing befremdlich zu werden. Nicht dass wir uns der Kultur widersetzt hätten! Aber einige Sachen waren einfach nicht mit gesundem Menschenverstand zu erklären. Vor allem "Franz" (den Namen haben wir ihm gegeben) war so was von unflexibel ... für mich der Prototyp eines "Strebers" und "Arschkriechers". Ich hatte dann ja auch das Glück, dass er in der Gruppe von Bernadette und mir war. Naja, alleine Franz würde wieder 6 Seiten füllen ... darum lass ich das jetzt mal.
Nach unserer Wanderung haben wir durchgesetzt, dass wir am Strand schlafen und die Zelte dort aufbauen! Der "Guide" wollte uns noch mal 15 Minuten den Berg hoch hetzten und das Lager im Wald aufschlagen ... aber nicht mit uns, wir hatten "Meer" gebucht. Der Stand war super, das Meer rauschte die ganze Zeit und die Wellen waren teilweise schön hoch (über 2 Meter). Ein echter Traum sich da rein zu stellen und die Wellen auf sich zukommen zu lassen!
Abends wurde dann gegrillt, rum gesessen, Spiele gespielt und weiterhin mit allem was brennt Feuer gemacht. Das mit "Lights off at 23 o'clock" haben auch nur Franz und seine Kollegen wirklich ernst genommen. Ein sehr schöner Abend am Strand und Sonnenaufgang um 6 Uhr. Leider viele Wolken, aber trotzdem schön. Danach weiter im Sand liegen, dem rauschen des Meeres zuhören und weiter schlafen... Vor dem Frühstück ab ins Meer und mit den Wellen spielen. Ein Traum, so könnt ich morgens öfter aufstehen!!!!!
Im laufe der Nacht ist dann noch eine Horde eingelaufen, die Tarnklamotten anhatte und verdammt nach Militär für Jugendliche aussah. Kevin - der Organisator - erklärte mir aber, dass es kein Militär ist (in englisch: Its a group of Christians and they are a kind of "army of Christians") was er mir damit genau sagen wollte konnte ich auch nach weiterem Nachfragen nicht herausfinden. Ich nehme mal an, das waren Pfadfinder in Uniform. Die haben im Dunkeln und fast geräuschlos ihr Lager an Zelten 3 mal umgebaut, sind immer für 2 Stunden rein gelegen, danach draußen wieder angetreten und fertig machen zum nächsten Umbau (???). Die alle hatten sich dann um 6 Uhr morgens auch wieder in Einheitskleidung (oliv) angezogen und sind zum Frühsport angetreten (wie gesagt, an diesem Wochenende haben sich viele weitere Mysterien für mich aufgetan). War lustig zuzusehen von meiner Strohmatte aus!
Gegen 9 Uhr hatten wir dann unser Frühstück (was nach den 2 kurzen Regenschauern noch übrig geblieben ist). Die Zelte wurden abgebaut, die riesen Berge an Müll zusammengesucht und um 11 ging es auf den Rückweg. Wieder 40 Minuten Berg hoch und runter.
Ich war/bin verdammt müde aber es hat uns allen (Exchange Students) viel Spaß gemacht und es war eine Erfahrung die ich nicht missen möchte!
Es gibt auch 154 neue Bilder.
Freitag, Fußball, Vorbesprechung
Freitag 12.10.2007
Diesen Freitag konnten wir den Platz wieder nur eine Stunde früher bekommen (9.30 - 10.30 Uhr). Ein (wohl weltweites) Problem von Studenten ist es aber, früh aufzustehen. (Das Vorurteil trifft echt zu, aber nicht bei allen). Wir waren zu Beginn nicht so viele, aber über die 2 Stunden hat sich die Anzahl der Spieler bei etwa 16 gehalten. Das Wetter war perfekt zum spielen, denn es blies ein kühler Wind und es war bewölkt. Nach dem spielen das obligatorische Bad im Pool und das Mittagessen in der Kantine.
Heute wollte ich mal Vorbereitungen für meine Japanreise treffen und versuchen einen großen Rucksack und neue Schuhe für "jeden Tag" zu bekommen. Ich hab wieder viel neues von Hong Kong gesehen, doch war ich leider direkt an der 'Nathan Road' unterwegs und dort tummeln sich die Touristen. Dementsprechend sind die Preise höher. Also hab ich die Einkauferei verschoben und mir mal die Preise von dort gemerkt.
Ich hatte nicht soo viel Zeit, da heute der letzte Tag von Jack (meinem ehem. Mitbewohner) in Hong Kong war. Den musste ich natürlich auch noch verabschieden.
Abends war die Vorbesprechung für das "Seaside Camp in Sai Kung" angesagt. Eine etwas chaotische Veranstalltung, die viele dazu bewog, den Trip abzusagen. Ich hab mich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen ...
Diesen Freitag konnten wir den Platz wieder nur eine Stunde früher bekommen (9.30 - 10.30 Uhr). Ein (wohl weltweites) Problem von Studenten ist es aber, früh aufzustehen. (Das Vorurteil trifft echt zu, aber nicht bei allen). Wir waren zu Beginn nicht so viele, aber über die 2 Stunden hat sich die Anzahl der Spieler bei etwa 16 gehalten. Das Wetter war perfekt zum spielen, denn es blies ein kühler Wind und es war bewölkt. Nach dem spielen das obligatorische Bad im Pool und das Mittagessen in der Kantine.
Heute wollte ich mal Vorbereitungen für meine Japanreise treffen und versuchen einen großen Rucksack und neue Schuhe für "jeden Tag" zu bekommen. Ich hab wieder viel neues von Hong Kong gesehen, doch war ich leider direkt an der 'Nathan Road' unterwegs und dort tummeln sich die Touristen. Dementsprechend sind die Preise höher. Also hab ich die Einkauferei verschoben und mir mal die Preise von dort gemerkt.
Ich hatte nicht soo viel Zeit, da heute der letzte Tag von Jack (meinem ehem. Mitbewohner) in Hong Kong war. Den musste ich natürlich auch noch verabschieden.
Abends war die Vorbesprechung für das "Seaside Camp in Sai Kung" angesagt. Eine etwas chaotische Veranstalltung, die viele dazu bewog, den Trip abzusagen. Ich hab mich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen ...
Arbeit, Arbeit, Arbeit
Samstag 06.10.2007 - Donnerstag 11.10.2007
Ein (DER) wesentliche Grund dafür, dass mein Blog nicht aktualisiert wurde war, dass ich diese Woche mit Arbeit bis "Oberkante Unterlippe" eingedeckt war. Die ganze Sache mit Tag und Nacht war in dieser Zeit etwas "vermischt" und geschlafen wurde, wenn die Augen zu fielen. Es ist noch nicht alles fertig, aber dafür hab ich Montag und Dienstag reserviert. Tja, das gehört dazu und macht das "Studieren" auch zu einer Herausforderung.
Ein (DER) wesentliche Grund dafür, dass mein Blog nicht aktualisiert wurde war, dass ich diese Woche mit Arbeit bis "Oberkante Unterlippe" eingedeckt war. Die ganze Sache mit Tag und Nacht war in dieser Zeit etwas "vermischt" und geschlafen wurde, wenn die Augen zu fielen. Es ist noch nicht alles fertig, aber dafür hab ich Montag und Dienstag reserviert. Tja, das gehört dazu und macht das "Studieren" auch zu einer Herausforderung.
Freitag = Fußball
Freitag 05.10.2007
Am Freitag hatten Christian und ich den Fußballplatz von 10.30 - 12.30 Uhr gebucht. Unserer Einladung zum spielen sind dann auch etwa 20 Leute gefolgt. Wir hatten dann 2 Stunden Zeit, um uns in der Sonne von Hong Kong zu verausgaben. Das tolle an dem Platz an der PolyU ist, dass das Schwimmbad direkt neben an ist. Eine kurze Erfrischung, Mittagessen in der Kantine, Rucksack im Zimmer abliefern und dann los zum Hong Kong weiter erkunden ...
Am Freitag hatten Christian und ich den Fußballplatz von 10.30 - 12.30 Uhr gebucht. Unserer Einladung zum spielen sind dann auch etwa 20 Leute gefolgt. Wir hatten dann 2 Stunden Zeit, um uns in der Sonne von Hong Kong zu verausgaben. Das tolle an dem Platz an der PolyU ist, dass das Schwimmbad direkt neben an ist. Eine kurze Erfrischung, Mittagessen in der Kantine, Rucksack im Zimmer abliefern und dann los zum Hong Kong weiter erkunden ...
Freitag, 5. Oktober 2007
Kommentar zu den Komentaren
Ich bin ja jetzt schon länger am studieren und hier (wie auch zu Hause) will jeder Professor / Dozent / Lehrender immer sofort ein "Feedback" (dt. Rückmeldung).
Mir fehlt das momentan auch ein bisschen!
Ich habe keine Ahnung, ob ich euch mit dem "Ding" hier langweile oder ob es doch irgendwie interessant ist meine "Abenteuer" zu verfolgen.
Meine Bitte: Gebt doch einfach euer "Feedback" auf dieser Seite! Dazu müsst ihr einfach unten auf Kommentare klicken. Dort in das Feld einen kleinen Text tippen (wichtig, euren Namen dazu schreiben!!!), Als Identität "Anonym" oder "Sonstiges" auswählen und auf "Veröffentlichen klicken.
Ich hoffe sehr von euch zu lesen ...
Mir fehlt das momentan auch ein bisschen!
Ich habe keine Ahnung, ob ich euch mit dem "Ding" hier langweile oder ob es doch irgendwie interessant ist meine "Abenteuer" zu verfolgen.
Meine Bitte: Gebt doch einfach euer "Feedback" auf dieser Seite! Dazu müsst ihr einfach unten auf Kommentare klicken. Dort in das Feld einen kleinen Text tippen (wichtig, euren Namen dazu schreiben!!!), Als Identität "Anonym" oder "Sonstiges" auswählen und auf "Veröffentlichen klicken.
Ich hoffe sehr von euch zu lesen ...
Dim Sum ... mhhh lecker!
Donnerstag 04.10.2007
Heute früh war es schwer aus dem Bett zu kommen, aber wir (Kevin und Ich) hatten mit Jacky, Maddlin, Rax und Vincet ausgemacht, dass wir uns um 14.30 Uhr zum Dim Sum essen treffen. Sie hatten alle schon vorher einmal das Vergnügen diese Hong Kong Spezialität probiert zu haben. Für mich sollte es eine Premiere werden. Dim Sum sind "Dumplings", wenn man es ins Deutsche übersetzt heißt das "Knödel". Ist es aber nicht! Wie kann ich das erklären - am Besten selbst ausprobieren!!! - Es handelt sich um eine Art Teig mit Füllung. Die mit süßer Füllung (Pudding, red beans, Coconut, Mango,...) heißen "Bun" und der Teig ist ähnlich wie bei Dampfnudeln. Die "Dumplings" haben einen "Teig", ich vergleich es mal mit der Hülle von Maultaschen, gefüllt mit allem was man bekommen kann (Shrimps, Beef, Pork, Peanut-Vegetables, ...). All diese leckeren Sachen werden im "Steamer" (Dämpfer) gedämpft und in diesem Babu-Steamer serviert. Hiefür wird alles was wir auf dem Zettel angekreuzt haben in die Mitte des Tisches, auf die drehbare Platte, gestellt. Ein echter Hochgenuss und eine Sorte besser als die Andere. Als Beilagen hatten wir frittierte Nudeln und Gemüsereis bestellt. Rax, als einheimische hier hat uns dann noch die nötige Etikette beim Dim Sum essen beigebracht und uns einige Tipps und Ratschläge gegeben.
Ich dachte eigentlich mit der Rechnung kommt jetzt der große Schock, denn so satt war ich schon lange nicht mehr. Aber für 7 Personen haben wir HK$ 215 gezahlt. Also grade mal 3,10€ pro Nase. Ich kann euch versichern, da werde ich nicht zum Letzten mal gewesen sein ;)
Zum ausklang des Tages gab es dann noch meine "Nachtvorlesung" wie jeden Donnerstag, Wäsche wasche und trocknen sowie einige Runden im Schwimmbad zur Entspannung.
Heute früh war es schwer aus dem Bett zu kommen, aber wir (Kevin und Ich) hatten mit Jacky, Maddlin, Rax und Vincet ausgemacht, dass wir uns um 14.30 Uhr zum Dim Sum essen treffen. Sie hatten alle schon vorher einmal das Vergnügen diese Hong Kong Spezialität probiert zu haben. Für mich sollte es eine Premiere werden. Dim Sum sind "Dumplings", wenn man es ins Deutsche übersetzt heißt das "Knödel". Ist es aber nicht! Wie kann ich das erklären - am Besten selbst ausprobieren!!! - Es handelt sich um eine Art Teig mit Füllung. Die mit süßer Füllung (Pudding, red beans, Coconut, Mango,...) heißen "Bun" und der Teig ist ähnlich wie bei Dampfnudeln. Die "Dumplings" haben einen "Teig", ich vergleich es mal mit der Hülle von Maultaschen, gefüllt mit allem was man bekommen kann (Shrimps, Beef, Pork, Peanut-Vegetables, ...). All diese leckeren Sachen werden im "Steamer" (Dämpfer) gedämpft und in diesem Babu-Steamer serviert. Hiefür wird alles was wir auf dem Zettel angekreuzt haben in die Mitte des Tisches, auf die drehbare Platte, gestellt. Ein echter Hochgenuss und eine Sorte besser als die Andere. Als Beilagen hatten wir frittierte Nudeln und Gemüsereis bestellt. Rax, als einheimische hier hat uns dann noch die nötige Etikette beim Dim Sum essen beigebracht und uns einige Tipps und Ratschläge gegeben.
Ich dachte eigentlich mit der Rechnung kommt jetzt der große Schock, denn so satt war ich schon lange nicht mehr. Aber für 7 Personen haben wir HK$ 215 gezahlt. Also grade mal 3,10€ pro Nase. Ich kann euch versichern, da werde ich nicht zum Letzten mal gewesen sein ;)
Zum ausklang des Tages gab es dann noch meine "Nachtvorlesung" wie jeden Donnerstag, Wäsche wasche und trocknen sowie einige Runden im Schwimmbad zur Entspannung.
Cultural Night
Mittwoch 03.10.2007
Heute war es dann soweit. Die Cultural Night stand an. Zu diesem Ereignis hatte ich dann auch meine "Host Family" Kristine eingeladen (naja, meine "Mam" ist grad mal 24). In der Hall hatte jedes Land einen kleinen Stand "landestypisch" zu dekorieren. Da bei uns die Bayern in Überzahl waren und sie auch sehr Heimat verbunden (Bayern, nicht Deutschland) sind haben die sich mit blau und weiß durchgesetzt. Die Idee mit Oktoberfest war aber gar nicht schlecht und passt ja auch grad sehr gut. Ein Weiterer Programmpunkt war, landestypische Spiele, Tänze oder Gesänge auf der Bühne vorzuführen. Da wir es aber nicht so mit singen und tanzen haben, haben wir uns entschlossen dem deutschen Bild im Ausland gerecht zu werden. Also wie sieht das Bild eines Deutschen in China/Ausland aus??? Ja, Bier, Würste und Lederhosen. Zum Glück hatte Gerhard (unser Hardcore Bayer) seine Lederhose dabei (allein die hätte mein Gepäcklimit gesprengt). Und eine bayrische Landesfahne hatte er auch rein zufällig in seinem Zimmer hängen.
Zu Beginn hat Benedikt eine klasse Präsentation über Deutschland gemacht (er als Designer hat das voll drauf). Darin waren dann so landestypische Sachen wie Neuschwanstein, Kölner Dom, Brandenburger Tor, etc zu sehen. Die Spiele, die wir jeweils mit freiwilligen aus dem Publikum machten waren: Maßkrug stemmen, Weißwurst zuzeln, Armdrücken, Fingerhakeln, Weißbier einschenken und Jodeln. Zum krönenden Abschluss gabs dann noch eine Bolonese durch den ganzen Saal! Unsr Auftritt kam sehr gut an, wir haben aber auch den vorgegebenen Rahmen von 10 Minuten mehr als gesprengt. Ein sehr schöner Abend, den wir dann bis spät in die Nacht in 'Wan Chai' ausklingen lassen haben.
Nichts Neues
Dienstag 02.10.2007
Heute stand mal wieder Programmieren und Englisch auf dem Stundenplan ...
Programmieren wie immer sehr schwer und englisch wie immer sehr langweilig. Die Lehrerin im Englischkurs ist sehr - wie soll ich sagen - verwirrt! Ich konnte bisher noch keine Struktur erkennen und sie ist immer sehr hektisch und gehetzt ... aber was soll’s!
Abends stand dann noch die Abschlussbesprechung für die "Cultural Night" an und das war’s dann auch schon für heute.
Heute stand mal wieder Programmieren und Englisch auf dem Stundenplan ...
Programmieren wie immer sehr schwer und englisch wie immer sehr langweilig. Die Lehrerin im Englischkurs ist sehr - wie soll ich sagen - verwirrt! Ich konnte bisher noch keine Struktur erkennen und sie ist immer sehr hektisch und gehetzt ... aber was soll’s!
Abends stand dann noch die Abschlussbesprechung für die "Cultural Night" an und das war’s dann auch schon für heute.
Dienstag, 2. Oktober 2007
National Day 2007 im Victoria Harbour
Montag 01.10.2007
Der 1. Oktober ist "National Day" in Hong Kong. Wieder einmal ein freier Tag! Ich habe die Zeit genutzt um mal etwas auszuschlafen (eine gute Idee war das!). Um 13 Uhr kam dann auch Kevin zurück, sie haben bis tief in die Nacht gezockt und haben dann den Rest des frühen Montagmorgen in einem Spa verbracht. Das soll sehr schön gewesen sein und werd ich bei meinem nächsten Trip nach Macau auch besuchen (ich weiß noch nicht wann, aber ich werd auf alle Fälle noch mal hin gehen und ein Wochenende dort verbringen).
Der Tag begann nicht so gut. Erst hab ich mir kochendes Wasser über den Finger gegossen und dann saß ich wieder ohne Dosenöffner vor einer verschlossenen Dose mit Suppe. Das hat mich dann dazu bewogen, mich wieder hin zu legen.
Heute hat sich dann auch wieder gezeigt, dass deutsche Tugenden nicht so verkehrt sind (und wir unserm Ruf im Ausland IMMER nachkommen).
Das Feuerwerk war auf 21.15 Uhr angesetzt. Ich hab mich also darauf eingestellt, um 18 Uhr los zu gehen. Jeden den ich gefragt habe war dies aber zu kurzfristig oder er war schon um 19 Uhr mit den anderen verabredet. Als ich um kurz nach halb sieben in "Harbour City" ankam, wusste ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Die Leute standen (und saßen) schon dicht an dicht und ich hab mich einfach mal dazu gestellt. Um kurz nach 19 Uhr hat die Polizei dann das Areal direkt am Wasser abgesperrt (die anderen Austauschstudenten waren noch unterwegs) und bekamen nur noch Plätze auf der anderen Straßenseite. Als es dann noch kurz anfing zu regnen und die Leute vom Boden aufstanden, kam ich bis auf 10 Meter nach ganz vorne. Es war sehr mühselig, fast 3 Stunden rum zu stehen und ich musste auch immer wieder an LIVEAID 2005 in Berlin denken, aber ich kann euch sagen: ES HAT SICH GELOHNT!
Pünktlich um 21.15 Uhr hatten sich die drei Schiffe in der Mitte zwischen HK Island und Kowloon plaziert und schossen los was das Zeug hielt. In dieser halben Stunde fiel mir fast der Arm ab, weil ich alles mit meiner Kamera aufnehmen wollte. Jetzt hab ich viele sehr schöne Videos und (wie ich finde) geniales Bilder dieses Ereignisses. Die Musik, das Feuerwerk, das Wetter ... alles hat gepasst und ich hatte wieder einen wunderschönen Abend in Hong Kong!!!
Während ich da so rum stand hatte ich nur meine "Stöpsel" im Ohr und viel Zeit zu genießen und nachzudenken. Was hier grade abläuft ist genial, dachte ich die ganze Zeit. Nie hätte ich das für möglich gehalten, dass ICH mal alleine in Hong Kong stehe und tu was mir gefällt und versuche alles mit zu nehmen was geht. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Blog hier schreibe. Ohne das "Ding" hier hätte ich vieles schon wieder vergessen ... was sehr schade wäre. Das Tempo in dem hier grad alles abläuft ist wahnsinnig. Meine Ordner mit Bildern nummeriere ich mit Tagen/Datum durch als ich Heute "Day 033 - 30071001 (Sun) - Natinal Day" geschrieben hab, da wurde mir erst klar, dass ich jetzt schon einen Monat hier bin und es noch vieles zu sehen gibt. Also weiter geht's mit tollen Erlebnissen! Ich hoffe ich kann noch vieles berichten!
Eine Frage die mir immer wieder gestellt wird ist "Ist es noch so schön wie zu Beginn?"
Meine Antwort "Ja und es wird jeden Tag besser!"
Eigentlich sollte oben ein Video abgespielt werden, wenn ihr darauf klickt. Ich hoffe das klappt. Viel Spaß damit und den neuen Bildern (hier klicken).
Macau ... das Las Vegas Asiens
Sonntag 30.09.2007
Pünktlich um 9.20 Uhr ging es los in Richtung 'Sheung Wan' zum "Ferry Pier" von TurboJet. Dies ist eine von 2 Anbietern von Schnellfähren (Trimarane) nach Macau. Macau ist so was wie das Las Vegas von Asien und hat auch in Sachen Umsätze das Orginal bereits überholt. Die Leute hier sind verrückt nach Gambling (Glücksspiel), was ich ja bereits erwähnt habe. Macau war mal eine Portugiesische Kolonie und hat deshalb 3-4 Hauptsprachen (Kantonesisch, Chinesisch, Portugiesisch und Englisch). Die Geschichte ist sehr interessant und wer sich dafür interessiert kann das auch gern bei Macao nachlesen.
Da wir (wie immer) spät dran waren haben die Bekannten von Kevin bereits die Tickets für uns gekauft (Hin 15€). Man hat gemerkt es war Sonntag und zudem noch der Sonntag vor dem "National Day" (Feiertag). Wir hatten dann Tickets für die 11.35 Uhr Fähre. Da Macau ein "eigenes" Land ist mussten wir uns zur Passkontrolle anstellen und bekamen einen ersten Stempel in den Pass. Dann das Gate suchen und ab auf die Fähre (läuft genau so ab wie am Flughafen). Der Trimaran war dann echt bequem, wir hatten Economy und ich will nicht wissen wie komfortabel dann die Firts Class ist. Die Geschwindigkeit dieser Dinger hat mich auch beeindruckt, da kann sich der Fridolin von Konstanz nach Friedrichshafen mal was von abschneiden. In Macau angekommen dann das ganze Prozedere mit Passkontrolle und Einreise noch mal, nur mit längeren Warteschlangen. Hier zeigte sich dann mal wie unhöflich der gemeine Chinese/Hongkongnese ist wenn es ums Anstellen und um Rücksichtnahme geht. Da wird mit allem was er hat geschoben und gedrängelt.
Da alle hungrig waren haben wir uns auf die Suche nach Essen gemacht und wurden in einer Seitenstrasse dann auch in einen netten Portugiesen herein gewunken. Das Essen war sehr sehr lecker aber auch etwas teurer. Mein "Grilled Chicken w|Piri-Piri" war vorzüglich! Den Nachmittag verbrachten wir dann mit der Sightseeing-Strecke wie sie im LonelyPlanet (Reiseführer) beschrieben ist. Eine sehr nette Insel, mit sehr sehr vielen Motorrollern. Diese hatten sich dann auch zu einer Demo zusammengefunden und einen heiden Lärm auf der Straße veranstalltet. Eine lokale Reporterin hat uns dann auch aufgeklärt um was es geht. Die Regierung hebt ab dem 1.10. die Steuern für die Roller an und damit sind die Leute nicht wirklich einverstanden. Begonnen hat unsere Tour bei den "Ruins de St. Paul" und den Abschluss hatten wir in einem Seefahrer-Tempel. Die Anderen (Kevin, Jean-Marie, Bertie und Jessie) hatten sich im Casiono mit anderen Studenten der CityU verabredet. Für mich war von Beginn an klar, dass ich in der Nacht wieder zurück fahre. Die kostenlose Fahrt zum Casino hab ich aber (zum Glück) noch mitgemacht. So bunt, so viele Lichter und alles blinkt und leuchtet. Ja, hier sind Casinos und das nicht zu knapp. Eines höher, schöner und verschnörkelter als das Andere... und im Bau befinden sich auch noch einige. Leider bin ich nicht mit rein und die Bilder aus dem Bus heraus wurden auch nicht gut, darum muss ich euch mit Casino-Bildern etwas vertrösten.
Jean-Marie hat sich mir dann angeschlossen und wir sind zurück. Die selbe Prozedur aufs Neue (Tickets, Zoll, Einchecken, Fährfahrt, Aussteigen, Zoll). An dem Tag haben sie mir mein ganzen Pass voll gestempelt, denn wenn ich wieder nach HK einreise wird eine komplette Seite "weggestempelt". Völlig erschöpft kam ich dann zu Hause an und hab mich erst einmal nach dem geplanten Feuerwerk für den National Day erkundigt.
Bilder zu meienem Macau-Trip gibt es wie immer unter Meine Hong Kong Bilder
Ein Quiz zum vergessen
Samstag 29.09.2007
Heute gab es wieder ein Quiz im C++ programmieren. Ich bin extra früh aufgestanden und hab 3 Stunden darauf gelernt. Eigentlich dachte ich, ich sei gut vorbereitet aber wurde eines besseren belehrt. Nach den 20 Minuten Test war ich zurück auf dem Boden der Realität und mal ordentlich gefrustet. Als der Professor dann noch anfängt uns zu sagen, dass er uns damit nur demonstrieren wollte wie wichtig es ist sein "Selbst Studium" nicht zu vernachlässigen und auch mit dem Zeitruck um zu gehen, da hätte ich ausflippen können.
Nach 2 Stunden C++ Vorträgen und einer umfangreichen Hausarbeit als Vorbereitung für den praktischen Test, ging es erst einmal zum "Frustshoppen"! Das war dringend nötig und danach ging es mir auch schon wieder besser.
Abends dann früh ins Bett denn Sonntag morgen 9.00 Uhr gehts los nach Macau.
Heute gab es wieder ein Quiz im C++ programmieren. Ich bin extra früh aufgestanden und hab 3 Stunden darauf gelernt. Eigentlich dachte ich, ich sei gut vorbereitet aber wurde eines besseren belehrt. Nach den 20 Minuten Test war ich zurück auf dem Boden der Realität und mal ordentlich gefrustet. Als der Professor dann noch anfängt uns zu sagen, dass er uns damit nur demonstrieren wollte wie wichtig es ist sein "Selbst Studium" nicht zu vernachlässigen und auch mit dem Zeitruck um zu gehen, da hätte ich ausflippen können.
Nach 2 Stunden C++ Vorträgen und einer umfangreichen Hausarbeit als Vorbereitung für den praktischen Test, ging es erst einmal zum "Frustshoppen"! Das war dringend nötig und danach ging es mir auch schon wieder besser.
Abends dann früh ins Bett denn Sonntag morgen 9.00 Uhr gehts los nach Macau.
Freitag, 28. September 2007
Cause Way Bay und Central
Freitag 28.09.2007
Der Tag begann früh, denn es war mal wieder an der Zeit Fußball zu spielen. Leider hatten es nur noch Gerhard und Christian (2 andere Deutsche) geschafft zu kommen. Naja, vielleicht sind wir nächsten Freitag mehr …
Am Nachmittag habe ich mir denn vorgenommen, den nördlichen Teil von Hong Kong Island zu erkunden. Da bin ich gegen 16 Uhr alleine los mit der MTR nach ‚Causeway Bay’. Auch wenn es Bay heißt, gibt es dort keinen Strand zum Baden. Es ist eher bekannt für die vielen Geschäfte hauptsächlich für Klamotten und Schmuck. Ich bin dann dort einfach mal durch die Straßen gelaufen und hab mir die Sachen angesehen (hab wirklich nur geschaut). Am Times Squar bin ich auch vorbei gekommen, glaube aber kaum, dass der mit dem in New Yourk mithalten kann .. ‚Piccadilly Circuit’ ist da ja schon dreimal so groß. Ist aber echt nett dort und es könnte sich das eine oder andere Schnäppchen ergeben.
Danach bin ich dann nach ‚Central’ gefahren. Dies hatte aber mehr einen politisch-ethischen Hintergrund. Denn in Facebook wurde eine Einladung zur Aktion „Love Burma“ rum geschickt. Da ich diese Geschehnisse Seitens der „Regierung“ dort nicht gut heiße, habe ich mich an dem Protest in ‚Charter Garden’ (Central) beteiligt. Es waren sehr viele Leute dort und es wurden Kerzen, Schleifen und Faltblätter verteilt(siehe Bild oben). Die Kundgebung begann mit einer Beamer unterstützten Zusammenfassung der Ereignisse in der letzten Woche. Diese wurden dann sowohl in Kantonesisch als auch in Englisch wiedergegeben. Danach gab es einige Stimmen, z.B. von der Hong Kong Repräsentantin von Amnesty International und weiteren Organisationen. Ich bin froh, dass ich dort hin gegangen bin und ich hoffe, dass dieser ganze Konflikt bald ein (für die Bevölkerung Burmas) gutes Ende nimmt. Ich weiß ja nicht, wie die Berichterstattung in Deutschland aussieht, aber hier sehen wir den ganzen Tag nur Bilder und Berichte aus Burma (engl. Birma).
Nach der „Demonstration“ bin ich dann noch etwas in ‚Central’ rum gelaufen und hab Bilder von den ganzen Edelboutiquen gemacht. Um 20 vor 9 musste mir dann aber auch noch ein H&M in die Quere kommen. Ich wollte da echt nur rein, um zu sehen ob es dieselben Klamotten gibt wie bei uns … Ich glaube ja, nur das „Set-up“ ist etwas anders. Leider hab ich es dann doch nicht geschafft, ohne etwas zu kaufen da wieder raus zu kommen … aber ok.
Jetzt bin ich tot müde und werde gleich ins Bett fallen. Ich glaube ich schaff es diesmal vor 2 Uhr zu schlafen.
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